Veröffentlicht in Familie, Reisen, WG

Absolut nicht WG-Alltag

Wir waren im Urlaub! Zu fünft von aktuell sieben WG-Bewohnern.

Tag 1:

Am Mittwoch letzte Woche sind wir alle in drei Gruppen in Berlin gestartet. Ich bin zu erst in Kiel angekommen und wurde von meinem Papa abgeholt. Der hat schon sehnsüchtig auf mich gewartet und mir dieses Bild vom Busbahnhof geschickt:

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Mein Bus hatte nämlich Verspätung. Fahrbahnmarkierungsarbeiten am Dreieck Havelland haben für eine Stunde Verspätung und den immer gleichen Satz einer Dame im Bus gesorgt: „Warum markieren die denn die Straße auch unter der Woche mitten am Tag?!“, ich habe den Satz bestimmt zehn Mal im Stau und nich weitere fünf Male nach dem Stau gehört. Ich bin eher ein geduldiger Mensch, aber irgendwann war ich kurz davor ihr mitzuteilen, dass sie jetzt mal bitte die Luft anhalten möge! Zum Glück stieg sie in Hamburg aus.

Im Laufe des Tages trudelten Mitbewohner zwei uns drei ein, Nummer vier und fünf habe ich gegen acht am Hauptbahnhof eingesammelt.

Vollständig waren wir dann in der Pumpe auf dem Konzert von Fraktus. Das Geburtstagsgeschenk für meinen Papa. Es war ein tolles Konzert, Fraktus weiß einfach, wie man Musik macht, die Leute bewegt!

Nur Merchandiseprodukte haben wir uns im Anschluss doch verkniffen, die Preise waren übertrieben!

Ein letztes Bier haben wir in der Kieler Klosterbrauerei getrunken und haben im Anschluss im Musikkeller von meinem Papa noch ein bisschen gequatscht, aber wir waren alle Bettreif und planten für den nächsten Tag einen Ausflug.

Also verteilten wir uns in den Gästebetten in meinem Elternhaus.

Gute Nacht!

Tag 2:

Frühstück um 10, das Haus verlassen um 11:15 und dann die Fähre um 13:00 von Kiel nach Laboe nehmen.

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Kein Seegang, strahlender Sonnenschein und freie Sicht. So muss das sein!

In Laboe sind wir zum Marineehrenmal gelaufen und haben die Aussicht genossen :

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Ich liebe den Ausblick vom Ehrenmal!

Aber auch die unterirdische Gedenkhalle ist sehens- und hörenswert. Durch ihre perfekte Kreisform mit der Kuppeldecke ist die Schallentwicklung jedesmal wieder faszinierend. Es entsteht Ein Raum, in dem jeder Schritt, jeder Atemzug zu hören ist. In der Kuppelmitte ist ein Buntglasfenster als einzige Lichtquelle. Diese Faktoren summiert ergeben einen mystischen Ort der Trauer. Die Atmosphäre verlangt förmlich, dass man nicht spricht und ich werde tatsächlich regelrecht böse, falls doch mal jemand das Wort erhebt und dabei nicht flüstert.

Wieder draußen ist direkt neben dem Ehrenmal ein Museums-U-Boot, meine Mitbewohner haben es sich von innen angeschaut, ich habe es schon so of angesehen, dass ich nicht mehr jedes Mal hinein gehe, wenn ich dort bin.

Ihre Eindrücke muss ich mir noch einmal detailliert anhören, bevor ich mich dazu äußern werde.

Zurück ging es Richtung Hafen und unterwegs aßen wir ein Fischbrötchen in der Stammfischbrötchenbude meiner Familie. 

Auf Wunsch meines Mitbewohners nahmen wir den Landweg zurück in die Stadt, da konnte gleich das platte Land begutachtet werden.

Wieder in Kiel besorgten wir noch Lebensmittel zum Grillen für den Abend und fuhren zurück zum Haus meiner Eltern.

Insgesamt waren wir nachher 14 Leute mit Familie, Kieler Freunden und Berliner WG. Es war ein schöner Grillabend mit anschließendem Sitzen an der Feuerschale. Ich liebe entspannte Abende im Garten meiner Eltern!

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Gute Nacht

Tag 3:

Die letzten beiden angereisten sind die ersten, die wieder fahren, familiäre Verpflichtungen, ihr kennt das sicher auch! Die anderen beiden sind mit dem Bus nach Mettenhof gefahren und haben den weißen Riesen (das berühmteste Hochhaus Kiels) angeschaut. IMG-20160513-WA0000Ich habe spontan meine Islandjacke Teil 2 gekauft *grins*

Abends sind wir mit sieben Leuten Lasertag spielen gegangen. Das war ein riesen Spaß, ich würde es sofort wieder spielen! Durch die Nebelmaschine hat sich eine Schicht auf dem Boden gebildet, der dafür sorgte, dass man auf Schuhen mit Anlauf durch den Raum schlittern konnte, dass hat den Spaßfaktor um einiges erhöht *schlitter-rutsch-plumps*

Wieder zu Hause sind wir einfach nur noch ins Bett gefallen, für „Gute Nacht“ war keine Kraft mehr *zwinker*

Tag 4:

Abreisetag für die anderen beiden WG-Mitbewohner, meine Eltern waren so lieb,  dass sie die beiden zum Busbahnhof fuhren, sodass ich mein kleines Patenkind zum Schwimmen abholen konnte.

Der WG-Urlaub war viel zu kurz… Meine Eltern habe Gastgeschenke bekommen und die Erinnerungen sind für immer in unseren Köpfen!

P.S.: Nicht zu vergessen sind die beiden daheim gebliebenen, die sich um Wohnung und Pflanzen gekümmert haben! Ganz lieben Dank!

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