Veröffentlicht in Allgemein, Familie, Leben

Muttertag

Meine Mama mag den Muttertag nicht. Sie findet, dass man nicht nur einen Tag im Jahr an seine Mutter denken sollte und dann auch noch durch die Kapitalisten daran erinnert wird etwas zu kaufen. Ich zitiere: Mama: „Du kennst ja meine Einstellung zum Muttertag. Da du aber all diese Dinge auch an jedem anderen Tag im Jahr sagst, schreibst oder mich auf andere Art fühlen lässt, ignoriere ich den Floristengroßkampftag weiter. Den Floristen wünsche ich an jedem Tag im Jahr gute Geschäfte! Allen Menschen täglich mehr Blumen! Und denjenigen, die nur 1x im Jahr mit einem Blumenstrauß oder einer Schachtel Pralinen an die Mutter denken, Ehrlichkeit! Wer an Nettigkeiten erinnert werden muss, sollte es meiner Meinung nach lieber ganz lassen.“

Trotzdem bekommt meinen Mama ein Muttertagsgeschenk! Aber ein Selbstgemachtes.

Alles fängt an mit ein wenig Schokolade:

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Weiter geht es dann mit noch mehr Zutaten, die nicht bebilder sind, Eierlikör, Himbeeren, Nougat, Mohn, Mandeln, Aprikosen, Müsli, Amaretto, Rosinen, …

Meine liebe Kochfreundin Judith hat zum Glück einen Ablaufplan erstellt, indem jeder Schritt der sechs verschiedenen Pralinensorten aufgeführt ist, sodass wir und alle den ganzen Tag auf das Pralinieren konzentrieren konnten, ohne dauernd Leerlauf zu haben. Dadurch braucht man sonst unglaublich viel länger.

Und wir brauchen viele Pralinen. Sehr viele Pralinen. Es wollen/sollen schließlich zehn Mamas beschenkt werden und wir wollen ja auch sehr gerne welche essen *zwinker*

Insgesamt hatten wir über 1300 Pralinen. Wir haben von ca. 12:00 mittags bis mindestens 20:00 zu neunt bei unserer tollen Gastgeberin und Organisatorin Judith in der Wohnung gestanden und gerollt, geschmolzen, gerührt, gemixt, geformt, gespritzt, geknetet und getaucht. Judith hat ein ausgesprochenes Talent diese schönen Schokoladenstreifen auf die Pralinen zu zaubern.

In der Nacht danach haben wir alle sehr gut geschlafen und ehrlich gesagt nicht mehr so wirklich was von Schokolade wissen wollen, geschweige denn sie essen oder zu Pralinen formen. *grins*

Es hat riesig Spaß gemacht und die selbstgemachten Geschenke sind ihre Mühe wert. Sie schmecken besser, sehen schön aus und kosten weniger als die fertigen. Also ran an die Schokolade!

Was habt ihr für eure Mutter am Muttertag gemacht?

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Ein Kommentar zu „Muttertag

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